HoHoHo...Zeit für neue Traditionen! (Teil 1)

HoHoHo...Zeit für neue Traditionen! (Teil 1)

Weihnachten ist das Fest der Familie, das Fest der Liebe, das Fest der Harmonie… 

Das kann ja nach einer Scheidung nur in die Hose gehen, oder? Blödsinn! Aber sowas von! Du gestaltest dir und deinen Zwergen jetzt mal das geilste Weihnachten von allen! Ok?

 

Es wird anders. Vermutlich sogar viel harmonischer. Die Jahre vor der Trennung gab es vielleicht viel Streit. Und eine „Familie“ muss ja nicht zwangsläufig aus 2 Erwachsenen und Kinder bestehen. Wie sagte meine Jüngste so schön: Familie ist das, was dich glücklich macht! Und Recht hat sie ;-)

 

Wir haben euch ein paar Tipps zusammen gepackt, wie ihr ein anderes, aber dennoch schönes Weihnachten feiern könnt.

 

  1. Keine zu hohen Erwartungen - nein, eigentlich gar keine Erwartungen!
    Wo Erwartungen sind, setzt man sich unter Druck und kann nur scheitern.
    Weder muss es perfekt sein, noch pompös.
    Was macht für dich Weihnachten aus? Was macht für die Kinder Weihnachten aus?
    Vielleicht kann dieses Jahr auch alles etwas kleiner, etwas ruhiger sein, oder noch größer!…ganz egal wie, Hauptsache nach eurem Geschmack! Tut einfach Dinge, die euch Freude bereiten und euch erfüllen. 
  1. Frühzeitig planen
    nicht nur deine eigenen Vorstellungen spielen eine Rolle, sondern auch dein Ex-Partner hat vermutlich Pläne für Weihnachten. Sprecht euch also rechtzeitig ab, wie das Weihnachtsfest ablaufen soll (s. Box unten)
  1. Mit den Kindern sprechen
    bereitet sie darauf vor, welche Punkte anders werden, und bezieht sie ggf. altersentsprechend in die Planung mit ein. Denn auch die Kinder haben eine Vorstellung davon, wie Weihnachten zu sein hat. In jeder Familie gibt es Rituale, die dann, wenn man getrennt ist, vermutlich anders aussehen und gerade kleinere Kinder müssen darauf vorbereitet werden, dass das Weihnachtsfest nun anders aussehen wird.
    Die Entscheidung, wo und mit wem sie feiern wollen, sollten die Eltern jedoch nicht den Kindern auferlegen. Die Kinder lieben beide Elternteile und würden vermutlich gerne mit beiden Eltern am liebsten zusammen feiern. Zwischen den Eltern wählen zu müssen, ist eine Überforderung der Kinder.
  1. Akzeptiere, dass es anders ist
    Vermutlich schließt sich das Punkt 1 an, habt keine Erwartungen, versucht nicht an vergangene Feste anzuknüpfen. Es ist ok, wenn es anderes ist, anders ist nicht schlechter, sondern vielleicht sogar besser.
  1. Zeit für etwas Neues/ neue Rituale
    Was macht für euch Weihnachten aus? Jetzt könnt ihr euer Weihnachtsfest neu gestalten. Schon mal überlegt, Weihnachten im Wald zu feiern? Sich keinen Baum ins Haus zu holen, sondern den Baum im Wald zu schmücken? Oder etwas ganz anderen?

    Aber vielleicht bist du dieses Jahr auch Weihnachten allein, die Kinder sind bei deinem Ex-Partner. Dann mach ein schönes Fest für dich. Mümmel dich auf dem Sofa ein, mit einem großen Becher Eis und schaue Weihnachtsfilme oder wie wäre es mit einem Wellnesshotel über die Feiertage?
    Weihnachten mit den Kindern wird dann einfach ein paar Tage später nachgeholt.
  1. Die Geschenke mit dem Ex-Partner abstimmen
    Nichts schlimmeres, wie wenn Ihr beide den sehnlichsten Wunsch eures Kindes erfüllen wollt und dann das Gleiche schenkt. Auch ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Geschenke sind kein Wettbewerb. Versucht nicht die Geschenke des Ex-Partners zu übertreffen und macht bitte im Nachhinein die Geschenke des anderen nicht vor den Kindern schlecht.

 

Möglichkeiten Weihnachten als Eltern nach der Trennung zu feiern:

  1. gemeinsam Weihnachten feiern als Freunde (oft beim ersten Weihnachten nur schwer machbar, evtl. auch für die Kinder, die sich vielleicht wünschen, dass die Eltern wieder zusammen kommen, zu verwirrend)
  2. der Weihnachtsbesuch
    von den Kindern beim getrennt lebenden Partner oder umgekehrt.
  3. geteilte Weihnachten,
    die Weihnachtsfeiertage werden zwischen den Eltern aufgeteilt
  4. Die Feiertage nicht zu Hause feiern,
    z.B. eine Reise über die Feiertage machen.
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